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1 online   |   17.10.2021   |   21:55 Uhr

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Ausstattung für medizinische Versorgung

Notfallrucksack

Der Notfallrucksack befindet sich im Feuerwehrhaus und wird im Einsatzfall mit auf das entsprechende Fahrzeug genommen.
Neben der Standardausrüstung enthält er auch einen AED (Automatisch Externer Defibrillator).

Atemwegsmanagement

Mit der Absaugpumpe können wir Sekret oder Erbrochenes aus den Atemwegen der Patienten absaugen.
Der Beatmungsbeutel dient der fachgerechten und sicheren Beatmung. 

Infusion

Auf beiden Fahrzeugen befindet sich Material um einen intravenösen Zugang zu schaffen und eine Infusion anzulegen.
Insbesondere bei Unfällen und schweren Erkrankungen dient dieser zur Gabe von Flüssigkeit (Schockbekämpfung) und zur Applikation von Medikamenten. In der Feuerwehr haben wir mehrere ausgebildete Mitarbeiter des Rettungsdienstes, welche eine Infusion „legen“ dürfen.

Benötigtes Material: Stauschlauch, Infusion und Zuleitungssystem, Abwurf für Nadeln, Venenverweilkanülen versch. Größen, Desinfektionsmittel und Tupfer, Pflaster.

Überwachung

Um den Zustand des Patienten zu überwachen oder eine Verdachtsdiagnose stellen zu können, stehen uns verschiedene Geräte zur Verfügung.

Ein Blutdruckmessgerät, ein Blutzuckermessgerät und ein Pulsoxymeter (überwacht Puls und Sauerstoffsättigung)

Weiteres Material

Weiterhin steht uns eine große Kleiderschere, Verbandmaterial und viel Kleinmaterial zur Verfügung.

 

AED (Automatischer Externer Defibrillator)

Der AED oder Defi wird bei Reanimationen eingesetzt. Er kann mit Stromschlägen ein Kammerflimmern am Herzen durchbrechen und so die Chance zur Reanimation erhöhen.
Nach dem Einschalten arbeitet er vollkommen selbstständig und kann auch von Laien bedient werden.

Halskrausen (Stifneck)

Für die Fixierung der Halswirbelsäule dienen diese verstellbaren „Halskrausen“. Nach Verkehrsunfällen und bei schwerverletzten Patienten ist es wichtig, die Halswirbelsäule zu immobilisieren um weitere Schäden zu vermeiden. Das Anlegen wird bei uns regelmäßig geübt und kann von allen Aktiven durchgeführt werden. Dazu benötigt man immer zwei Helfer. Einer fixiert den Kopf, der zweite legt die Stütze an.

Trage

Die DIN-Trage ist klappbar und dient dem Patiententransport. Im Idealfall stehen zwei Kameraden zum Heben zur Verfügung. (Besser drei oder vier)

 

Tragetuch


Für die Atemschutzkräfte steht ein Tragetuch zur Verfügung. Es ist leicht und flexibel und kann auch in engen Treppenhäusern verwendet werden. Auch verunglückte Einsatzkräfte können hiermit gerettet werden.

Notfallkoffer

Der Notfallkoffer befindet sich auf dem TSF-W und enthält das identische Material wie der AED Rucksack. (Nur ohne AED)

 

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