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1 online   |   10.12.2018   |   04:27 Uhr

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Definition „Plötzlicher Herztod“

Plötzlicher Herztod (PHT) oder Sekundentod ist ein medizinischer Fachausdruck für einen plötzlich und unerwartet eingetretenen Tod kardialer Ursache.
Meist definiert durch ein plötzliches Ableben, ausgelöst durch ein Kammerflimmern oder einen anhaltenden Herzstillstand. Symptome wie Herzschmerzen oder Herzrhythmusstörungen treten dabei meist erst kurz zuvor oder bis zu einer Stunde vorher auf.
Beim s.g. Kammerflimmern läuft die Erregung der einzelnen Herzmuskelzellen völlig unkoordiniert und viel zu schnell ab. Aus diesem Grund verliert das Herz seine Pumpleistung und der Kreislauf kommt zum Erliegen. Es besteht also ein funktionaler Herzstillstand. Ein Kammerflimmern muss schnellstens durch einen Elektroschock (Defibrillation) durchbrochen werden. Nur so kann das Herz wieder in einen Zustand gebracht werden, in dem eine normale Pumpleistung entstehen kann.
Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Toten im Jahr, eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland!
Tritt ein Kammerflimmern oder ein vollständiger Herzstillstand ein, kommt es bereits nach fünf Minuten zu den ersten irreparablen Hirnschäden.
Daher ist eine unverzügliche Reanimation (Herzdruckmassage und Beatmung) von größter Wichtigkeit!
Ein Herzstillstand oder eine Bewusstlosigkeit können aber auch andere Hintergründe haben:

 

Beispiele:

  • Ertrinkungsunfälle
  • Herzerkrankungen im weiteren Sinn
  • Unterzuckerungen
  • Hoher Flüssigkeitsverlust (Blut oder Wasser)
  • Unfälle
  • Stromschläge
  • Krampfanfälle
  • Hirnblutungen und Schlaganfälle
uebung
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