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1 online   |   10.12.2018   |   04:26 Uhr

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Schutzausrüstung

Dienstanzug:

Bei den Übungsdiensten oder Veranstaltungen wird der Dienstanzug getragen. Dieser besteht neben der typischen Oberbekleidung (Feuerwehr Braunschweig) aus einer Bundhose mit Reflexstreifen und Sicherheitsschuhwerk. Je nach Wetterlage gibt es die Auswahl zwischen Polo-Shirt, Pullover oder Strickjacke.

Einsatzkleidung:

Die persönliche Einsatzkleidung besteht in Schapen aus einer Feuerwehrhose (Bund oder Latz), Sicherheitsstiefeln, Einsatzjacke (rot, lang oder kurz), Handschuhen und dem Feuerwehrhelm.
Am Helm können zusätzlich Funktionskennzeichen und eine Lampe angebracht sein.
Die Warnwirkung wird durch Reflexstreifen und den nachleuchtenden Helm erhöht.

Einsatzkleidung Atemschutz:

Um bei Brandeinsätzen vor den Einwirkungen von Hitze, Feuer, Glut und Rauch geschützt zu sein wird spezielle Kleidung getragen. Zusätzlich zur normalen Schutzausrüstung besteht diese aus einer feuerfesten Überhose, dem Haltegurt mit Beil, speziellen Handschuhen und einer Flammschutzhaube.
Die vorgehenden Trupps tragen zusätzlich einen Pressluftatmer. Dieser versorgt die Einsatzkräfte unabhängig von der Umgebung mit Atemluft.
Bei besonderen Lagen kann zusätzlich ein Schutz vor extremer Hitze angelegt werden.

neue Einsatzkleidung Atemschutz:

Diese neue Einsatzkleidung hat ähnliche oder bessere Eigenschaften wie die Vorherige. Sie wird sukzessive die alte Überhose und Niedersachsenjacke ablösen.

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Atemschutzüberwachung:

Der „Atemschutzüberwacher“ ist für die Dokumentation des Atemschutzeinsatzes verantwortlich. Dieser setzt im Notfall auch den Sicherheitstrupp in Bewegung.
Um dieses Feuerwehrmitglied sofort zu erkennen ist er mit einer Weste ausgestattet. Für seine Arbeit benötigt er ein Funkgerät und die Überwachungstafel.

Schutzkleidung Kettensäge:

Für den Einsatz der Motorsäge trägt der Sägenführer seine persönliche Schutzausrüstung und eine Schnittschutzhose. Der Feuerwehrhelm wird durch einen Helm mit Gehörschutz ersetzt.

Wathose:

Mit der wasserdichten Wathose können die Einsatzkräfte im Wasser arbeiten ohne nass zu werden. Zum Einsatz kommt diese u.a. bei Wasserschäden im Keller.

Funktionswesten:

Die leitenden Kräfte sind im Einsatzfall durch Westen gekennzeichnet. So können nachrückende oder fremde Einheiten sofort die zuständigen Einsatzleiter erkennen. Auch Passanten wissen so, wer die Verantwortung trägt. Die eigenen Kräfte können den jeweiligen Ansprechpartner sofort erkennen, da sich die Feuerwehrleute in Einsatzkleidung oft nicht unterscheiden lassen.

  • Zugführer vom Fachzug 80 (links)
  • Ortsfeuerwehr Schapen, Einsatzleiter oder Gruppenführer (rechts)

Hitzeschutzkleidung:

Hitzeschutzkleidung (Handschuh und Haube) wird bei Bränden eingesetzt, wo die normale Einsatzkleidung einen noch ausreichenden Schutz bietet, jedoch für Kopf, Hals und Hände eine Verletzungsgefahr durch Strahlungswärme besteht.

First-Responder:

Die Mitglieder der First-Responder-Einheit tragen im Einsatz ihre Privatkleidung und eine rote Rettungsdienstjacke.
Diese bietet einen guten Schutz im Straßenverkehr und macht den Träger besser kenntlich.

Uniform:

Die Uniform wird nur zu offiziellen Anlässen wie Versammlungen, Beerdigungen, Hochzeiten usw. getragen. Weiterhin können Funktionsträger diese bei Dienstversammlungen oder Tagungen und als Wettkampfrichter tragen.
Neben einem Dienstrock (Jacke), gehört eine Uniformhose, ein blaues Hemd mit Binder und eine Dienstmütze dazu. Auf der Jacke werden die Dienstgradabzeichen geführt.
Im Sommer verzichtet man auf Rock und Binder und weicht auf ein kurzes Hemd aus. Die Standarduniform kann auch abgewandelt werden und z.B. mit einer Strickjacke getragen werden.

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